Wolfgang Pauli und Gregor Wentzel
Wolfgang Pauli und Gregor Wentzel studierten zusammen in München, ehe sie 1928 ihre Arbeit als theoretische Physik-Professoren in Zürich aufnahmen – Pauli an der ETH, Wentzel an der Universität
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- Zitat aus einem (scherzhaften) Brief, in dem Pauli seinem zukünftigen Assistenten die Stelle schmackhaft machen will: «Ihre Aufgabe wäre, jedesmal, wenn ich etwas sage, mir mit ausführlichen Begründungen zu widersprechen.» Links neben Pauli sitzt sein Assistent Markus Fierz. (Bild: CERN, Pauli-Archiv)
Wolfgang Pauli entwickelte 1925 das Pauli-Prinzip, eine fundamentale Regel der Quantenmechanik, die besagt, dass zwei Elektronen (genauer Fermionen) nicht in identischen Quantenzuständen sein können, dafür erhielt er 1945 den Nobelpreis. Das Pauli-Prinzip erklärt die Struktur der Atome und ihre chemischen Eigenschaften. Er forschte bis zu seinem Tod 1958 an der ETH.
Gregor Wentzel war der Nachfolger von Erwin Schrödinger und blieb bis 1948 an der Universität Zürich. Er war beteiligt an der Entwicklung einer Näherungsmethode zur Lösung der Schrödinger-Gleichung (Wentzel-Kramers-Brillouin-Methode), die in der Atom- und Kernphysik verwendet wird.
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Skript von Wentzel zur Einführung in die Quantentheorie
Bild: ZB Zürich, Nachlass Gregor Wentzel
Portrait von Pauli und Wentzel von Irina Morell: Was die Welt im Innersten zusammenhält – Zürich und die Geburt der Quantenmechanik
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