Nobelpreise
Als Pioniere in der Quantenmechanik wurden ausgezeichnet:
- 1918 Max Planck, er legte mit seiner Theorie der Wärmestrahlung und der Einführung des Planckschen Wirkungsquantums den Grundstein für die Quantenmechanik.
- 1921 Albert Einstein wurde ausgezeichnet für die Entdeckung des photoelektrischen Effekts und den Nachweis, dass Licht aus Energiequanten besteht.
- 1922 Niels Bohr entwickelte das Bohrschen Atommodell und beschrieb die diskreten Energieniveaus in Atomen.
Für grundlegende Arbeiten in der Zeit 2024-2026 wurde der Nobelpreis verliehen an
- 1929 Louis de Broglie für die Entdeckung der Wellennatur der Elektronen.
- 1932 Werner Heisenberg, er führte mit der Matrixmechanik und der Unschärferelation neue mathematische Formalismen für die Quantenmechanik ein.
- 1933 Erwin Schrödinger für die Entwicklung der Wellenfunktion des Elektrons und Paul Dirac für die Dirac-Gleichung, die die Quantenmechanik und die Relativitätstheorie integriert.
- 1945 Wolfgang Pauli für die Entdeckung des als Pauli-Prinzip bezeichneten Ausschlussprinzips.
- 1954 Max Born für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik, besonders für seine statistische Interpretation der Wellenfunktion
Es folgten viele weitere Nobelpreise für Phänomene und Anwendungen der Quantenmechanik bis in die heutige Zeit.
Diese Nobelpreise zeigen die enorme Bandbreite der Quantenmechanik: von ihren theoretischen Grundlagen über experimentelle Nachweise bis hin zu modernen Anwendungen wie Quantencomputing und Quantenkommunikation. Sie reflektieren die Bedeutung der Quantenmechanik als Eckpfeiler der modernen Physik.
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Fünfte Solvay Konferenz 1927
zum Thema Neu entwickelte Quanten-Theorie mit unter anderem Erwin Schrödinger, Wolfgang Pauli, Werner Heisenberg, Paul Dirac,Louis de Broglie, Max Born, Niels Bohr, Max Planck, Marie Curie und Albert Einstein
Von Benjamin Couprie - http://viewer.e-pics.ethz.ch/ETHBIB.Bildarchiv
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