Konrad Bleuler

Konrad Bleuler, Prof. Dr.

1945-1954

* 23. September 1912 in Herzogenbuchsee

† 1. Januar 1992 in Königswinter

Akademischer Lebenslauf

1931-1936 Studium der Physik (und ingenieurwissenschaftliche Fächer) an der ETH Zürich

1935 Diplomarbeit bei Wolfgang Pauli über Quantenelektrodynamik

1942 Promotion über den Rolle'schen Satz für den Operator Δu + λu und die damit zusammenhängenden Eigenschaften der Green'schen Funktion“

1942 Assistent von Ernst Stueckelberg in Genf und danach (ab 1943) von Gregor Wentzel ETH & Universität Zürich

1945-1954 Titularprofessor an der ETH & Universität Zürichwurde

1940er und 1950er Jahre: längere Gastaufenthalte in Rom, Birmingham, Stockholm, Helsinki und Genua

1957 Professor an der Universität Neuchatel

1960 bis 1980  Professor an der Universität Bonn ( gründete  das Institut für Theoretische Kernphysik)

Forschung

Bleulers bedeutendster Beitrag ist der Gupta-Bleuler-Formalismus zur Quantisierung des elektromagnetischen Feldes (zusammen mit zusammen mit Suraj N. Gupta),  dies war eine wichtige Arbeit zur Quantenelektrodynamik.

Weiterhin hat Bleuler an kern- und teilchenphysikalischen Themen gearbeitet. Schon in den 1950er Jahren befasste er sich mit der Mesonentheorie der Kernkräfte.

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