Peter  Debye

Peter Debye, Prof. Dr.

1911-1912 Physik

Nobelpreis 1936

Akademischer Lebenslauf

1901-1905 Studium der Elektrotechnik an der TU Aachen

1906-1908 Studium der Physik in  München

1908 Promotion mit einer Arbeit über Strahlungsdruck

1910 Habilitation

1911-1912 Professor für Theoretische Physik an der Universität Zürich (Nachfolger von Albert Einstein)

1912 -1913 Professor an der Universität Utrecht

1913-1920 Professor an der Universität Göttingen

1920-1927 Professor an der ETH Zürich

1927-1934 Professor an der Universität Leipzig

1934-1940 Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin

1940-1952 Professor an der Cornell University in Ithaca, New York

1952 Emeritierung

Forschung

Die 1912 publizierte Arbeit "Zur Theorie der spezifischen Wärmen" lieferte erstmals das richtige Verhalten bei tiefen Temperaturen (Debye's T3-Gesetz). In 1915 entwickelte Debye zusammen mit Paul Scherrer das Verfahren zur Messung von Röntgeninterferenzen an polykristalinen Substanzen. Debye war einer der vielseitigsten Naturwissenschaftler des 20. Jh., seine Forschungen beeinflussten die Entwicklung der Physik und der Nachbardisziplinen.

Auszeichnungen

1936: Nobelpreis für Chemie fuer seine Arbeiten über Dipolmomente von Molekülen

1930: Rumford Medal for work relating to specific heats and X-ray spectroscopy

1937: Franklin Medal

1963: Priestley Medal

1965: National Medal of Science