Prof. Em. Dr. Peter Truöl, emeritierter Professor für Elementarteilchenphysik, ist verstorben

PT

 

Wir trauern um unseren Kollegen, Freund und Mentor Peter Truöl, der am 22. März nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 80 Jahren verstorben ist.


Peter Truöl war von 1971-2006 Professor für Elementarteilchenphysik am Physik-Institut und initiierte hier den Übergang der experimentellen Forschung von der Mittelenergie- zur Hochenergiephysik. Mit seiner Arbeitsgruppe beteiligte er sich an Experimenten am PSI, DESY und CERN aber auch in Berkeley, Los Alamos, Brookhaven. Mehr

 

 

Forschungsaktivitäten am Physik-Institut schliessen sowohl die experimentelle als auch die theoretische Physik ein. Einerseits befassen sich die Experimente mit biologischen Systemen, mit Nanometerstrukturen und Oberflächen, mit den fundamentalen Eigenschaften von Materialien und der Hochtemperatursupraleitung und werden dabei unterstützt durch Modellrechnungen aus der Theorie der kondensierten Materie. Andererseits werden Prozesse in der beschleuniger- und nicht-beschleunigerbasierten Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik untersucht, begleitet von theoretischen Modellrechnungen zu fundamentalen Aspekten der Hochenergiephysik, zu Prozessen im Rahmen der Quantumchromodynamik und der allgemeinen Relativitätstheorie inklusive Gravitationswellen.

 

 

Schrödinger Gleichung

 

Erwin Schrödinger entwickelte seine berühmte Gleichung während seiner Zeit als Professor an unserer Universität. 1933 erhielt er für seine Leistung den Nobelpreis. Die Schrödingergleichung bildet unter anderem das Fundament der Atom- und Molekülphysik.